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 Die Story

Die Story

Mein Name ist Stefan Crämer Dipl. Ing. und bin leidenschaftlicher Musikhörer. Zu diesem Zweck baute ich mir über Jahre hinweg eine HiFi-Anlage auf. Mit den Jahren wuchsen natürlich auch meine Ansprüche an die Musikwiedergabe. Eines Tages war ein neuer CD-Spieler fällig. Eine Laufwerk-Wandler-Kombination von DPA für ca. 4000 DM wurde es zunächst. Diese Kombination war einer der ersten, die eine Lösung des sogenannten Jitter-Problems besaß. Ein Lichtwellenleiter vom Wandler steuerte den Takt des Laufwerks. Das Ergebnis war eine bessere räumliche Wiedergabe, wie ich sie vorher noch nicht kannte. Zuerst wurde auch das Datensignal per Lichtwellenleiter übertragen. Dann wurden in den Fachzeitschriften die klanglichen Fähigkeiten von elektrischen Digitalkabeln diskutiert. Es stellt sich heraus, dass Kabel meistens zu besseren musikalischen Ergebnissen kamen, als die optische Toslink-Verbindung. Ebenfalls experimentierte ich mit Digitalkabeln und hatte aus meiner beruflichen Tätigkeit ein besonders störsicheres, in Atomkraft-Anlagen verwendetes Spezialkabel für empfindliche Messsignale zur Verfügung. Das Ergebnis war verblüffend und spielte an kleinen Kombinationen besser, als die meisten Digitalkabel, hatte aber im Vergleich zu teureren digitalen High-End-Kabeln jedoch das Nachsehen. Die Firma Kimber Kabel brachte dann ein Silberkabel auf dem Markt, für das ich mich dann entschied.

Später habe ich mir dann doch eine grössere Laufwerk-Wandler-Kombination zugelegt. Die Firma Idektron brachte den Audionet-DAC auf dem Markt. Zuerst wollte ich nur den Wandler tauschen, entschied mich dann aber dazu, noch den Roksan-Attessa-CDP3-Transport als Laufwerk anzuschaffen. Diese Kombination spielt bei mir noch heute. Da der Audionet DAC eine Aufwärmphase von ca. 2 Stunden hat, beschloss ich, die Kombination ständig eingeschaltet zu lassen. Wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme, will ich richtig Musik zur Entspannung genießen. Ich wohnte noch in Köln im Zentrum der Stadt. Im Nachbarzimmer stand der Fernseher und Videorecorder mit Kabelanschluss. Plötzlich fiel auf, dass immer Streifen durch das Fernsehbild wanderten, die besonders deutlich, wenn das ZDF angewählt war. Die Ursache hierfür war schnell gefunden. Das verwendete Digitalkabel von Kimber besteht aus einem offenen Geflecht ohne eine äußere Schirmung. Löste ich die Verbindung, verschwanden auch die Streifen im Fernsehbild. Ein beliebiges geschirmtes Kabel verursachte keine derartige Störungen. Ein neues Digitalkabel musste her. Ich lieh mir eine Handvoll verschiedener Digitalkabel aus, die allesamt geschirmt waren. Die klanglichen Unterschiede empfand ich als sehr groß und keines wollte mir so richtig gefallen.

Nach gründlichem Nachdenken betrachtete ich dieses Ergebnis als ein generelles Problem. Welches der Kabel funktioniert denn nun richtig? Oder funktioniert vielleicht überhaupt kein Kabel, weil die Schnittstelle an sich für diese Aufgabe nicht geeignet ist? Ich bin Diplom-Ingenieur für Nachrichtentechnik, also ausgebildet, um ein solches Problem zu lösen. Ich erinnerte mich an einer Vorlesung an der Fachhochschule Köln von Prof. Dr. Ing. Rolf Brinkmann im Fach “Theoretische Nachrichtentechnik” an das Kapitel “Leitungstheorie”. Dort wurde u. a. der Einfluss vom Wellenwiderstand und der Einfluss von Übergangsstellen behandelt. Immer dann, wenn ein Übergang stattfindet und der Wellenwiderstand sich dort ändert, findet eine Reflexion statt. Diese Reflexion verbeult das Signal an dieser Stelle. Jetzt ist klar, bei einer Digitalverbindung gibt es zwei Kupplungen und somit zwei Übergangsstellen, an denen sich diese Reflexionen bilden. Mit dieser Erkenntnis begannen meine Forschungen zu diesem Thema.Von Anfang an war klar, der Einfluss der Reflexionen musste verschwinden. Dies konnte nur Aktiv gelöst werden, denn unmittelbar an den Gerätebuchsen muss das Signal abgegriffen bzw. eingespeist werden, um den störenden Einfluss Einhalt zu gebieten. Nach einigen Experimenten mit verschiedenen Lösungsansätzen bildete sich das heutige Produkt “The Interface” heraus. Jetzt wollte ich es genau wissen. Das Übertragungsverfahren wurde zum Patent angemeldet und eine eigene Firma gegründet. Die CE-Konformität muss eingehalten werden, da hierdurch sichergestellt ist, dass ein Gerät Störsignale aussendet und nicht von anderen Störquellen beeinflusst wird. Dies bedeutete noch einmal eine eigene Entwicklungsarbeit an sich, da es sich hier um ein sehr hochfrequentes Signal mit breitem Spektrum handelt. Ohne diese CE-Konformität ausgedrückt durch das CE-Zeichen, darf kein aktives Gerät vermarktet werden. ( Kabel ausgenommen, da sie als passive Bauelemente gelten. Hier darf also jeder `Mist´ produziert werden. ) Mittlerweile wurde dann auch das Patent erteilt. Die Zeitschrift STEREO konnte ich von diesem Übertragungssystem “The Interface” überzeugen. Auszüge aus dem Testbericht befinden sich auf der Seite Fachpresse.